In der Nacht trug der Wind unsere Kleidung fort
und lud zu seinem Spiel ein.
Wir ließen die Körper im Sand nieder,
der von der Tageshitze noch aufgewärmt war.
Die Sterne beobachteten uns,
die Wellen des Meeres waren Zeuge
unserer entblößten Umarmung.
Deutlich spüre ich noch
die Fährten deiner Hände
in meinem Rücken
als wir uns zwischen
den schützenden Dünen liebten.
Am nächsten Morgen
klebte der Geschmack
deiner salzigen Haut
auf meiner Zunge
und etwas später wurde es Zeit,
Abschied zu nehmen
…
und dein Mann
ist mir noch immer gänzlich
unbekannt.





