In den Nächten des Alleinseins übe ich lächelnd das Sterben,
den leisen Tod,
mit allen Quellen, die in Sehnsucht rinnen.
Vergebt mir, wenn ich nicht wiederkehre,
aber man schreit zwischen unseren Küssen.
Das Bett liegt voll Toter.
Vielleicht begegnen wir uns wieder,
aber dort, wo ich Euch verlassen habe,
trefft ihr mich nicht wieder.
Meine Träume werden fahl
und ich springe herab vom Leibe meiner Mutter.
Komm zu mir Apokalypse in dieser Nacht -
wir schlafen engumschlungen.
Der Tod ist mir so vertraut
in den Nächten der Einsamkeit.
Dann spüre ich deinen kalten Atem
auf meiner spröden Haut
und das wehe Verlangen,
dir so fern zu sein
wie der Graben
zwischen unseren Herzen.
In den nicht gelebten Träumen,
den ungenutzten Chancen,
den alltäglichen Phantastereien
geht der Glanz und die Pracht
des wachen Erlebens unter
und die Türen der Lebendigkeit
werden verschlossen bleiben,
bis daß der Tod das nicht
gelebte Leben scheidet.
Mein Blick
durch dich
von dir
zu mir
im Leben
dem Tod vergeben
der Liebe
dem Schmerz entgehen.
In der Nacht,
wenn ich dem Tage entfliehen konnte,
bettet sich atmend mein Leib,
ruht mein Geist im Himmel
Dann bin ich dem Tode ganz nah,
fast so,
als könnte ich ihn
neben mir atmen hören.