Ich hauchte mein Leben aus,
um den verzweifelten Sehnen
nach Geborgenheit
den Atem zu stehlen.
Geborgenheit
In mir liegt Schwere
Hier sitze ich,
nachts an meinem Schreibtisch,
der Mond ist mein Gefährte,
zu Tode betrübt,
vergieße dann und wann eine Träne,
bin leer und hohl,
Luftblasen irren durch meinem Kopf
und weiß nicht weiter… Weiterlesen →
Lo Stradone – Ma Casa
Am Morgen
schlich der Duft des frisch gepflückten Basilikums
ungefiltert in meine Nüstern
Auf dem Weinberg mich niedergelassen
und Giovanni beim Ernten der Rebe zugesehen
Am Tage
das Salz des Meeres
auf meiner strandgesättigten Haut
In den tobenden Wellen geritten,
ungezähmt zurückgespült
Am Abend
die Pasta der Nonna verschlungen,
bis kein Platz im Bauch mehr war
Auf der Schaukel unter dem mächtigen Eichenbaum
war der Himmel zum Greifen nah
In der Nacht
auf Wolken geschlafen
verträumt den nächsten Tag herbeigesehnt
Was bleibt, ist der Schmerz
Hat sie mir nicht sagen wollen, daß sie mich liebt,
aber die Angst und die Scheu sie davon abhält
Ist nicht jede Liebe
ein Zurückweichen vor dem Unaussprechlichen
Oh, ich hätte ihr Gründe geben können,
mich nicht zu begehren, micht nicht zu wünschen
und nicht zu verlangen
Aber Hunger kann die absurdesten Wünsche entstehen lassen
wie der kurze Traum zwischen unseren Leibern
Was bliebe denn schon von der Sehnsucht,
wenn sie nicht schmerzen würde





