Dir nah sein,
wenn dein Körper friert.
Mich entfernen,
wenn dir zu heiß wird.
Wiederkommen, wenn die Glut
deines Geschlechts erloschen ist,
und das Feuer neu entfachen.
Kategorie: Gedichte ↓
Dir nah sein
Deine Umarmung zum Abschied
Deine Umarmung
zum Abschied
hat einen Abdruck
auf meinem Körper
hinterlassen
und
dieses warme Relief
tanzt noch immer
auf meiner Haut -
Tage später.
Komm und küss mich
Komm und küss mich
geradewegs besinnungslos.
Nimm meine Lippen
zwischen deine
und zerfetze meinen Verstand.
Das unaussprechliche Du
Wir haben uns in den Armen gelegen
und staunend in die Augen geschaut,
nicht wissend um das Mysterium
des unaussprechlihcen Du.
Wir haben gerätselt,
wer hinter diesen Schranken wohnt
und doch nur uns selbst wiedergefunden
im ewigen Moment des Augenblicks
Lass uns die Hände reichen
Lass uns die Hände reichen
und immerfort tanzen -
auch wenn die Musik
schon längst zu spielen aufgehört hat.
Wir folgen einfach dem Rhythmus
der Herzen und dem
Gleichklang unserer Seelen.
Am Ende meiner Reisen
Am Ende meiner Reisen,
nach all den törichten Abenteuern
in fremder Frauen Betten,
komme ich zu dir zurückgespült
wie eine Brandungswelle im Meer.
War im Wald
Bin gerade erst heimgekehrt.
War im Wald,
habe einige irrsinnige Silben aufs Papier gebracht,
das Aufkeimen der Sterne beobachtet,
an dich gedacht
und plötzlich zu lächeln begonnen,
als eine tiefe Wärme in mir aufstieg.
Ein schönes Gefühl, zu wissen,
dass du solche Spuren in mir hinterlässt.
Partus (Ein neues Licht wird kommen)
Gestern noch wußte ich ihren Namen,
kannte ihre Schatten.
Heute ist sie ein Gestirn,
das kein Gewand mehr trägt.
Enthüllt liegt sie auf ihrem Bett,
gebärt ein neues Licht.
Sie hat ihren Leib gegeben und
wird nun sanft entschlafen,
schaut ein letztes Mal
in mein Gesicht
und entthront den letzten Kummertau.
Dann geht sie fort,
für immer dem Leben entschwunden.
Ich bin Beschützer des neuen Sterns,
werde ihrer gedenken,
bei jedem herannahenden Sonnenstrahl,
bei jedem Lächeln ihres Prinzen,
bei jeder Schwermut meines Herzens.





